Eine Predigt über die Beziehung zwischen Gott und uns Menschen. Es gibt nur eines, welches wirklich WICHTIG ist, nämlich die Beziehung zwischen Gott und mir (Lk. 10,42)
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Ein gesamter Ablauf unserer Jugendstunde zu dem bekannten Gleichnis vom Kaufmann, der für eine wunderschöne Perle sein ganzes Hab und Gut verkauft. Mit Materialvorschlag, Gruppenmitarbeit, Liedvorschlägen und ausformuliertem Text. Welche Werte sind den Jugendlichen heute wichtig? Sollte Gott (nicht) wichtiger sein?
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Angepasst Leben oder authentisch Glauben, das ist hier die Frage. Wir Christen sind bestimmt zum Flug, wie ein Adler, nicht zum Scharren, wie die Hühner. Seine Identität zu kennen macht den ganzen Unterschied.
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Unser Singlesein ist eine Zeit, die ihren festen Wert und ihre feste Aufgabe in unserem Leben hat. Hier lernen wir die wesentlichen Dinge für eine Beziehung. Diese Zeit gilt es zu nutzen und sich die richtigen Fragen zu stellen und Entscheidungen gut vorzuspuren.
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“Das Leben eines Christen ist anders: härter und einfacher. Christus sagt, “Gib mir alles. Ich will nicht ein soviel von Deiner Zeit und soviel von Deinem Geld oder so viel von Deiner Arbeit. Ich will Dich. Ich kam nicht, um Dein altes Wesen zu plagen — ich kam, um es zu töten. Halbe Sachen sind zu nichts nütze. Ich will nicht hier einen Ast abschneiden und dort einen. Ich will den ganzen Baum fällen. Gib mir Dein ganzes Wesen, alle Wünsch — dienigen die Du für unschuldig achtest und diejenigen, von denen Du denkst, sie seien schlecht. Ich will das Ganze. Ich werde Dir ein neues Wesen schenken. In Wirklichkeit will ich mich Dir schenken; mein eigener Wille soll Dein Wille werden. ”
C. S. Lewis
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Wenn wir mit billigen Ausflüchten unser eigenes Leben bewahren wollen, so werden wir es verlieren. Wer nichts wagt im Glauben, wird im Lehnsessel der eigenen Bequemlichkeit nicht lange warten müssen: der Feind wird ihm ein Schlaflied singen und das seinige dazu tun, dass der Dornröschenschlaf lange anhält. Zeit, die im wahrsten Sinne des Wortes verloren ist. Jesus jedoch kann Leidenschaft und Mut zum Wagnis schenken.
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Besonders als junger Mensch stehen wir, was unsere Kenntnis über Gott und die Gesetze des Lebens und des Glaubens anbelangt, oft ganz am Anfang. Alles, worauf wir unseren Glauben am Anfang gründen ist, was wir von Freunden, von Eltern und von der Gemeinde gesehen haben. Erst nach und nach machen wir Erfahrungen mit Jesus Christus und entwickeln so unseren ganz persönlichen, eigenständigen Glauben. Dabei schwimmt aber immer noch allerlei Unrat mit: Falsche Ideen, seltsame Vorstellungen, Bibelverse, die wir aus dem Zusammenhang gerissen haben und völlig falsch interpretieren, Enttäuschungen von Christen, die uns verletzt haben. Vielleicht haben wir es einfach auch nie wirklich geschafft in unserem Glauben durchzudringen zu der persönlichen Liebesbeziehung von der die Bibel so oft berichtet.
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Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht — unser Vaterbild beeinflusst unser Gottesbild. Je nachdem wie treu wir unsere Väter erlebt haben, wie grosszügig, wie liebevoll, wie aufmerksam, wie autoritär (im positiven Sinne), wie zärtlich, wie unterstützend — all dies bestimmt mit, wie wir Gott sehen und erleben. Sobald uns dies bewusst wird, kann unser Gottesbild auch Korrektur erleben. Nicht alle brauchen hier dasselbe! Manche hatten einen absolut genialen Vater, der es lediglich verpasst hat, genügend Zeit mit den Kindern zu verbringen — andere dagegen hatten weniger gute familiäre Verhältnisse und erlebten viele Verletzungen seitens ihres Vaters. Gott wartet darauf, sich uns als wirklicher Vater bekannt zu machen.
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Esra war nicht nur ein Schriftgelehrter, wie lange nach ihm die Pharisäer. Er war Hörer und Täter des Wortes. Für ihn war hören und gehorchen eine Einheit. Darum hat er auf so eindrückliche Art und Weise Gottes Hand als beschützende, als wegweisende, als versorgende und als gnädige Hand erlebt. Gott musste Esra nicht anschreien oder durch schwere Lebensumstände in die Schranken weisen. Er musste ihn nicht mit dem Megaphon namens “Schmerz und Leid” auf den rechten Pfad führen. Esra war bereit, für Gott alles zu geben: und er hat alles erhalten! Sehen wir diesen Zusammenhang? Je mehr wir bereit sind, Gott wirklich als den souveränen Gott anzuerkennen, der in unserem Leben alles bestimmen darf, umso mehr werden wir Seinen Segen erleben.
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