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Anhand von 13 Episoden aus dem Alltagsleben eines”Normalchristen”zeigen die Autoren auf, wie sehr das praktische Christsein oft von religiösen und traditionellen Zwängen geprägt ist und wie wir davon befreit werden können.Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! (Gal 5,1). Wie können wir heute als Einzelne und in Gemeinschaft ganz praktisch in dieser Freiheit leben, zu der uns Christus befreit hat? Wie können wir religiöse Zwänge entlarven, die uns diese Freiheit immer wieder rauben wollen? Die Autoren haben zu diesen Fragen kein Sachbuch geschrieben, sondern nehmen uns in die spannende Geschichte von Jake Colsen hinein. Jake, zu Beginn noch Co-Pastor einer Freikirche, war mit seinem Christsein und Gemeindeleben zufrieden, bis sich Dinge in seinem Leben ereignen, die ihn vor einige Fragen stellen, und bis ja, bis er auf diesen nicht einzuordnenden Fremden trifft Dieser Fremde redet von Jesus, als habe er ihn persönlich gekannt. Seine Art zu leben erschüttert Jakes bisherige Überzeugungen bis ins Mark.
So weit die “offizielle” Beschreibung…
Mein Kommentar dazu:
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Ich habe dieses Buch gelesen, weil einige aus unserer Gemeinde ganz begeistert davon waren. Ich war offen und doch gleichzeitig skeptisch – ich denke, dass ich das Buch auch so gelesen habe.
Mein Fazit: Ganz viel in dem Buch ist wirklich gut. Es geht um Gnade, Freiheit von blosser Religion und das ganze ist auch sehr angenehm in einer Geschichte verpackt.
Der Autor versucht ein ausgeglichenes Bild darzustellen. Es geht ihm nicht um irgendwelche Gemeindeformen (obwohl man das denken könnte, wenn man Leute darüber reden hört). Trotzdem werde ich das Gefühl nich tlos, dass er etwas einseitig ist. Das darf es auch sein, denn es ist ja ein Buch, das einen Missstand aufdecken will. Aber ich denke, der Autor fällt – wo es um Gemeinde/Modelle/echte Gemeinschaft geht, leicht auf der einen Seite des Pferdes runter. Zumindest hängt er im Steigbügel… Ja, so lässt sich mein Gefühl treffend umschreiben.
Ich finde es ein spannendes Buch. Vor allem ein spannendes Buch für “reife” Leser, die gelernt haben ihre eigene Meinung zu bilden (ohne gegen oder für alles zu sein). Für bereits Gemeindefrustrierte bin ich mir nicht sicher wie hilfreich es wirklich ist…
PS: Im Anhang ist ein Frage-Antwort Teil des einen Autors, der einem ein Bild vermittelt von der Vorstellung einer “echten Gemeinde”. Wenn man die Geschichte nicht lesen will (was ich aber rotzdem empfehlen würde), kann man auch kurz dorthin blättern…





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