Was glauben Jugendliche heute? Wie nähern sie sich der Religion? Und was bedeutet das für die christliche Jugendarbeit? Eines ist klar: Längst ist der christliche Glaube keine Selbstverständlichkeit mehr. Er ist ein religiöses Angebot unter vielen geworden. Darum muss man sich mit der Frage zu beschäftigen, wie Jugendliche heute generell Religion leben und wahrnehmen. Denn nur so lässt sich ihr Suchen und Finden des Glaubens verstehen.

Von diesem Suchen und Finden handelt der neue Newsletter des deutschen Instituts für Jugend und Werte:

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Weitere interessante Downloads gibt’s in der Übersicht des Ethikinstituts.

 

 

 

 

 

 

Christliche Jugendarbeit lebt vom ehrenamtlichen Engagement, und zwar nicht zuletzt vom Engagement der Jugendlichen selbst. Dabei ist es allerdings gar nicht so leicht, Jugendliche für die Mitarbeit zu gewinnen. Schon in jungen Jahren sind die Terminkalender voll. Jugendliche sehen sich zahllosen Angeboten und Anforderungen gegenüber und müssen auswählen: Wofür setze ich meine Zeit ein? Wo will ich mich engagieren?

In der Jugendarbeit muss man sich daher immer wieder die Frage stellen: »Aus welchem Grund sollte sich ein Jugendlicher ausgerechnet dafür entscheiden, sich in unserer Jugendarbeit zu engagieren und dafür andere Angebote fallen lassen?«

Das deutsche Institut für werteorientierte Jugendforschung hat einen umfangreichen Newsletter verfasst, der die Bedingungen beleuchtet, unter denen sich Jugendliche heute gerne ehrenamtlich engagieren, und gibt Tipps zur Mitarbeitergewinnung und -führung.

Der Newsletter kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

Der christliche Glaube spielt im Alltag der meisten deutschen Familien keine Rolle. Viele Eltern lassen ihre Kinder selbst entscheiden, ob und wie intensiv sie sich mit Religion beschäftigen wollen. Das Magazin “Focus Schule” hat untersucht, was Jugendliche über Gott und den Glauben denken.

Nele will sich nächstes Jahr zum Konfirmandenunterricht anmelden, obwohl sie erst einmal in ihrem Leben einen Gottesdienst besucht hat. Ihre Eltern sind aus der Kirche ausgetreten. Damit Nele und ihr Bruder etwas über christliche Werte lernen, haben ihre Eltern sie an einer konfessionellen Schule angemeldet. Auf diese Art sollen die Kinder die Möglichkeit haben, einen eigenen “Zugang zur Religion zu bekommen, heißt es in dem Artikel “Was glaubst’n du so?” in der aktuellen Ausgabe von “Focus Schule”.

Dass Eltern heute ihren Kindern oft freistellen, ob diese sich konfirmieren lassen, bestätigen auch andere Jugendliche, die das Magazin befragt hat. Nur wenige haben zuhause jemals gebetet oder sich mit dem Glauben beschäftigt. Jugendliche, denen die Eltern es selbst überlassen, ob sie sich zum Konfirmandenunterricht anmelden, fällt es schwerer, regelmäßig zu kommen, beobachtet der evangelische Pfarrer Sebastian Kühnen. Kinder von Eltern, die dem Glauben positiv gegenüberstehen, zeigten deutlich mehr Engagement und Freude, so der Theologe.

Aus Pfadfindern werden meist keine Gemeindemitglieder
Die katholische Kirche erreiche viele Kinder und Jugendliche über die Pfadfindergruppen. So auch die 19-jährige Clara, die seit vielen Jahren bei den Pfadfindern teilnimmt und inzwischen Jugendleiterin ist. Sie ist nicht getauft, ihre Eltern bezeichnet sie als “nicht religiös”. Dass die Kirche ihr die Möglichkeit zur Jugendarbeit bietet, findet sie gut, dennoch ist Taufe für Clara kein Thema. Daran habe sie noch nie gedacht. Aus den jungen “Pfadis” werden selten Kirchgänger – ohne Engagement der Eltern lassen sich Kinder kaum dauerhaft in lokale Gemeinden einbinden, fasst “Focus Schule”-Autorin Caroline Mascher zusammen.

Laut der Shell Jugendstudie 2010 geben 23 Prozent der Jugendlichen aus den westlichen Bundesländern an, sie glauben an einen persönlichen Gott. In den ehemaligen DDR-Ländern sagen das nur rund acht Prozent. Hier zeichnet sich ein Unterschied zu den Kindern aus muslimischen Familien ab: 44 Prozent von ihnen glauben an Gott.

Woran orientieren sich Jugendliche, wenn die Religion als wertgebende Instanz ausfällt? 70 Prozent der Schüler sagen, ihre Eltern seien ein moralisches Vorbild für sie.

Die Journalistin Caroline Mascher kommt zu dem Schluss: “Religion scheint im Jahr 2011 eine Frage der Bildung zu sein und der Glaube an Gott eher Ausdruck eines individuellen Gefühls.” Niemand möchte ganz auf Religion verzichten, irgendwie gehört sie im christlichen Abendland eben doch dazu, allerdings suche sich jeder “die Bestandteile seines Wertesystems” selbst zusammen, sagt der Jugend-und Bildungsforscher Heiner Barz. Diese Entwicklung bezeichnet er als “Patchwork-Religiosität”. (pro)

Quelle: Pro Medienmagazin
Foto: fotolia/Gerhard Seybert

 

Der Mensch ist für Gemeinschaft designt, für Interaktion, für Dialog. Eines der grössten Kommunikationstools, das wir kennen – das Internet – passt sich an diese Tatsache an. Millionen von Menschen nutzen die neuen Möglichkeiten. Gerade jetzt ändert sich enorm viel im Bereich Web und wie Menschen damit umgehen! Stellen wir uns das Web als Stadt vor… Continue reading »

 

2009 veröffentlichte das christliche Magazin „dran“ eine Studie zur Generation der 20-somethings (Zielpublikum des Magazins) und beauftragte dazu das Institut Empirica. Die Studie betrifft Junge Erwachsene zwischen 19 und 29 Jahren in Deutschland. So viel zu den allgemeinen Facts. Continue reading »

 

Am 4.April 2011 erschien in der NZZ ein Interview mit Christoph Morgenthaler, der als Theologe an der Uni Bern, den Glauben von Jugendlichen in der Schweiz untersucht. Einige interessante Aussagen sind darunter zu finden, die Aufschluss darüber geben können, wie christliche Jugendliche und Junge Erwachsene ticken. Gleichzeitig ist es auch spannend ein fundiertes Bild vom Verhältnis der Jungen zu Religion zu bekommen. Continue reading »

 

Im Herbst 2010 hat das O2, die junge Kirche im Prisma, Rapperswil, unter rund 190 Jungen Erwachsenen eine umfassende Umfrage durchgeführt. Dieser Artikel versucht die Ergebnisse in Thesen zu formulieren. Continue reading »

 

Janine stößt mit zehn Jahren zur Jungschargruppe, fühlt sich dort wohl. Selbstverständlich wechselt sie mit sechzehn Jahren in die Jugendgruppe. Es gefällt ihr, die Gemeinschaft ist gut, das Programm spricht sie an. Inzwischen ist Janine 25. In der Jugendgruppe kommen immer wieder Jüngere dazu, Janine fühlt sich lang­sam zu „alt“ für die Jugendgruppe…

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Viele Kirchen, Gemeinden und Verbände entdecken die Diakonische Jugendarbeit neu. Nachdem das Diakonische lange Zeit als Exotenthema für unverbesserliche Weltverbesserer galt, zeigt sich nun eine Trendwende hin zum sozialen Engagement.

Die Initiative für wertorientierte Jugendforschung hat einen ausführlichen und sehr lesenswerten Newsletter zum Thema veröffentlicht, der hier runtergeladen werden kann.

 

OK, es ist eine deutsche Studie. Aber ich bezweifle, dass es in der Schweiz so ganz anders aussieht:

Deutsche Jugendliche schauen täglich 137 Minuten fern, 134 Minuten verbringen sie im Internet. Dies geht aus der neuen Studie “JIM 2009″ hervor, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht. Immer mehr Jugendliche besitzen zudem einen eigenen Computer. Continue reading »

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