Das IGW hat 2011 eine grosse Jugendgruppenumfrage gemacht. 590 Jugendliche haben mitgemacht. Nun liegt die Auswertung vor.
Die meisten Jugendgruppen-Teilnehmer sind zufrieden mit ihrer Jugendgruppe und mit dem angebotenen Programm. Auch in den regulären Gemeindegottesdienst gehen viele der Umfrageteilnehmer. 70% der Umfrageteilnehmer sind bereits in der Gemeinde aufgewachsen und besuchen deshalb die Jugendgruppe.
Neue Leute werden selten in die Jugendgruppen eingeladen, obwohl dies eigentlich von allen Jugendgruppenteilnehmern gewünscht wird.
Einerseits scheint die Hemmschwelle für Einladungen hoch zu sein, andererseits denken viele, dass sich die Aussenstehenden in der Jugendgruppe nicht wohlfühlen würden.
Obwohl Wachstum im Glauben als wichtigstes Ziel der Jugendgruppe genannt wird, ist für die Umfrageteilnehmer das Zusammensein am wichtigsten. Auch wird das Wachstum im Glauben in der Jugendgruppe als Herausforderung wahrgenommen. Die meisten Umfrage-Teilnehmer geben an, dass die Gemeinschaft und die Beziehungen das Wertvollste für sie ist in der Jugendgruppe.
Die gesamte Auswertung kann auf dem Blog von IGW als PDF heruntergeladen werden.
„Was braucht meine Jugendarbeit am dringendsten?“ Dieser Frage stellten sich rund 400 Leiterinnen und Leiter der jungen Generation am Jugendleiterkongress vom 12.-13. November auf St. Chrischona.
„Dass du tief verbunden mit Jesus lebst“ war gleich zu Beginn der Konferenz die Antwort von Thomas Härry, Referent und Buchautor. Aus dieser Beziehung lasse sich die Kraft und Freude ziehen für den herausfordernden Leiteralltag. Eine erneuerte, von Jesus „angezündete“ Person werde man, indem man sich anhaltend auf den Weg der Erneuerung begebe, was beinhalte, mit Gott zusammen die Punkte anzupacken, die er aufzeigt. Es sei normal, dass man im Leben und in der Leiterschaft immer wieder auf Probleme stosse. Aber wer beständig umkehre, werde mehr und mehr zu einer erneuerten und reifen Persönlichkeit.
Leben mit einer Sicherheitslinie
Wer sich als Leiter engagiert, ist nicht automatisch vor Aktionismus geschützt. Äussere Umstände verlangen einem zwar viel ab, seien aber praktisch nie alleine verantwortlich für eine Überforderung. Zentral sei die Frage: „Wer bin ich eigentlich? Was bin ich wert?“. Die Unterscheidung zwischen dem, was wirklich mein Auftrag sei, und dem, was ich mir aus meinem Getriebensein auflade, könne wie eine Sicherheitslinie auf der Autobahn schützen. Die jungen Leiter sollen lernen, nicht von der Frage auszugehen „Wie viel kann ich?“, sondern: „Wie viel soll ich?“ Jährliches Timeout für Jugendleiterteams Umrahmt wurde der Jugendleiterkongress von der Worship-Band heimspiel und dem Comedian Mimuk (Alex Fröhlich). Der Jugendleiterkongress newleaders.ch findet jährlich im November statt. Das Wochenende eignet sich für Teams aus der Teenie- und Jugendarbeit. Der Transfer des Gehörten in die Praxis ist wesentlich, deswegen werden die Referate und Workshops immer wieder durch Reflexionszeiten unterbrochen. So können die Inhalte bereits am Kongress innerhalb der Teams vertieft werden.
Der nächsteJugendleiterkongress findet vom 10.-11. November 2012 statt.
newleaders.ch wird von den sechs Trägerverbänden BESJ, Chrischona, FEG, Jugendallianz, VFMG, youngleaders.ch und youthplus angeboten. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, Teams aus der Jugend- und Teeniearbeit zu unterstützen und in ihrer Leiterschaft zu fördern.
www.newleaders.ch | info [at] newleaders [dot] ch
Alle Referate von Thomas Härry gibt’s auf der newleaders.ch-Seite gratis zum Download.
43 von 100 jungen Menschen in der Schweiz glauben, dass es einen Gott gibt, 58 Prozent gehen von einer höheren Macht aus. Doch nur einer von acht besucht den Gottesdienst monatlich oder häufiger. Ganz anders ist die Situation bei den Freikirchen, wo der Gottesdienstbesuch dazugehört.
Das neue Jugendbarometer der Credit Suisse, vom Forschungsinstitut GFS Bern erstellt, unterstreicht: Am allerwichtigsten für die 16-25-Jährigen sind gute Freunde.


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